Wiederaufbau

Die Kirche in Lusci Palanka wurde 1995 beim Einmarsch der moslemischen Truppen zerstört.

Sie soll bis Ende des Jahres 2007 wieder aufgebaut werden.

Das Dach fehltBlick in den Altarraum

Der TurmDie Messe wird vor der Kirche im freien abgehalten
Betriebe, Arbeitsplätze
Vor dem Krieg gab es in Lusci Palanka drei Betriebe. Eine Textilfabrik, eine Schraubenfabrik und ein Sägewerk, die ausreichend Arbeitsplätze für die Menschen auch in den umliegenden Dörfern boten.

Die Betriebe wurden nach dem Krieg von den Muslimen ausgelagert, d.h. in benachbarte muslimische Dörfer verlagert. Bis heute gibt es daher für bosnisch- serbische Heimkehrer keine Arbeitsplätze.

In einem Join-venture zwischem einem Norddeutschen Unternehmen und muslimischem Kapital wurde die Textilfabrik in Lusci Palanka wieder aufgebaut, modernisiert und in Betrieb genommen. Als Näherinnen wurden allerdings mit Bussen muslimische Frauen aus den umliegenden Städten täglich nach Lusci Palanka gefahren. Für die heimgekehrten christlichen Näherinnen gab es keine Chance auf eionen Arbeitsplatz.

In 2003 mußte die Fabrik Konkurs anmelden. Seit der Zeit stehen die Gebäude wieder leer.

Neben der kargen Landwirtschaft gibt es weiterhin keine Arbeitsplätze.

2005
Die Schule in Lusci Palanka wurde wieder geöffnet!

Eines der größten Hindernisse für Christen mittleren Alters mit Kindern, in ihre Heimat zurückzukehren, war die Tatsache, daß die christliche Schule in Lusci Palanka nach dem Krieg nicht wieder geöffnet wurde.

Die Kinder hätten also in den benachbarten Städten in eine der den Moscheen angegliederten muslimischen Schulen gehen müssen, was für viele der Christen undenkbar ist. Also blieben viele lieber in Flüchtlingsunterkünften in der Srpska Republika, damit ihre Kinder wenigstens christlich erzogen werden konnten.

Gut, es ist erst ein kleiner Anfang. 15 Schüler und ein Lehrer, einsam in dem großen Schulgebäude.

Aber es ist ein kleiner, bescheidener aber hoffnungsvoller Schritt in die Zukunft.